Picky Eating & ARFID

Wenn Essen nicht einfach nur Essen ist.

„Das wird schon.“

„Wenn es wirklich Hunger hätte, würde es essen.“

„Du musst einfach konsequenter sein.“

„Ein Kind verhungert nicht vor einem vollen Teller.“

Vielleicht hast du solche Sätze schon gehört.

Vielleicht hast du selbst schon vieles ausprobiert.

Überreden. Ablenken. Belohnen. Verhandeln. Einen Probierbissen verlangen. Lieblingsessen nicht mehr anbieten. Den Hunger abwarten.

Und trotzdem wird die Liste der akzeptierten Lebensmittel vielleicht immer kleiner.

Mahlzeiten werden zunehmend anstrengend.

Ein neues Lebensmittel auf dem Teller kann Tränen, Angst, Würgen oder völlige Verweigerung auslösen.

Und irgendwann dreht sich im Familienalltag erstaunlich viel um eine Frage:

Wird mein Kind heute genug essen?

Wenn Essen zum täglichen Kraftakt wird, braucht es nicht noch mehr Druck.

Es braucht Verständnis.

Ich begleite Eltern und Familien bei ausgeprägt wählerischem Essverhalten, Picky Eating und ARFID – individuell, familienzentriert und ohne Zwang.

 

Vielleicht sieht Essen bei euch ganz anders aus, als andere es sich vorstellen.

Dein Kind isst vielleicht nur eine kleine Auswahl bestimmter Lebensmittel.

Nicht irgendeinen Joghurt – sondern genau diesen.

Nicht einfach Brot – sondern eine bestimmte Sorte, vielleicht auf eine ganz bestimmte Art zubereitet.

Die Nudeln dürfen möglicherweise keine Soße berühren.

Eine veränderte Verpackung kann plötzlich dazu führen, dass ein bisher sicheres Lebensmittel nicht mehr gegessen wird.

Geruch, Konsistenz, Temperatur oder Aussehen können entscheidend sein.

Neue Lebensmittel werden vielleicht nicht nur abgelehnt, sondern lösen deutlichen Stress aus.

Dein Kind würgt.

Spuckt Essen aus.

Weint.

Verlässt den Tisch.

Oder kann einen unbekannten Bissen schlicht nicht in den Mund nehmen.

Vielleicht werden Geburtstage, Kita, Schule, Restaurantbesuche oder Urlaube zunehmend schwierig, weil du vorher überlegen musst:

„Gibt es dort überhaupt etwas, das mein Kind essen kann?“

Und während andere vielleicht sagen:

„Dann soll es eben essen, was auf den Tisch kommt.“

weißt du längst:

So einfach ist es nicht.

Wählerisches Essen ist
nicht automatisch
ARFID.

Phasen mit einer eingeschränkten Lebensmittelauswahl gehören bei vielen Kindern zur normalen Entwicklung.

Gerade im Kleinkindalter können bislang akzeptierte Lebensmittel plötzlich abgelehnt werden und unbekannte Lebensmittel zunächst Skepsis auslösen.

Das allein bedeutet noch nicht, dass eine Essstörung vorliegt.

Doch manchmal geht die Einschränkung deutlich darüber hinaus.

Die Auswahl kann extrem klein werden oder immer weiter abnehmen.

Die Versorgung mit Energie oder einzelnen Nährstoffen kann beeinträchtigt sein.

Wachstum oder Gewichtsentwicklung können betroffen sein.

Das Kind benötigt möglicherweise Nahrungsergänzungen oder besondere Unterstützung, um ausreichend versorgt zu sein.

Oder das Essverhalten schränkt das Kind und die Familie im Alltag und im sozialen Leben erheblich ein.

Dann lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Was ist ARFID?

ARFID steht für

Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder

auf Deutsch etwa:

vermeidend-restriktive Ernährungsstörung.

ARFID ist eine anerkannte Essstörung.

Anders als bei Anorexia nervosa steht dabei typischerweise nicht der Wunsch nach Gewichtsabnahme oder eine ausgeprägte Sorge um Figur und Körpergewicht hinter der Einschränkung der Nahrungsaufnahme.

Die Gründe können ganz unterschiedlich sein.

Häufig werden drei Bereiche beschrieben, die einzeln oder gemeinsam auftreten können:

Sensorische Sensitivität

Bestimmte Konsistenzen, Gerüche, Geschmäcker, Temperaturen, Farben oder andere Eigenschaften von Lebensmitteln werden als extrem unangenehm erlebt.

Was für andere lediglich „ungewohnt“ schmeckt oder sich komisch anfühlt, kann für ein betroffenes Kind kaum tolerierbar sein.

Angst vor unangenehmen Folgen

Manche Kinder entwickeln nach belastenden Erfahrungen starke Ängste rund um das Essen.

Zum Beispiel Angst vor:

  • Verschlucken
  • Erbrechen
  • Schmerzen
  • allergischen Reaktionen
  • oder anderen unangenehmen körperlichen Folgen

Geringes Interesse an Essen

Andere Kinder verspüren wenig Hunger oder Interesse am Essen, vergessen Mahlzeiten, werden sehr schnell satt oder empfinden Essen eher als notwendige Aufgabe als etwas Angenehmes.

ARFID kann sehr unterschiedlich aussehen.

Deshalb braucht auch nicht jedes Kind dieselbe Unterstützung.

Ein neuer Bissen kann größer sein als ein Marathon.

Von außen wirkt es manchmal wie eine Kleinigkeit.

„Probier doch einfach.“

Aber für ein Kind, das bei einem unbekannten Lebensmittel Angst, Ekel oder massive sensorische Überforderung erlebt, kann genau dieser eine Bissen eine enorme Herausforderung sein.

Der Körper kann reagieren, bevor das Kind überhaupt bewusst entscheiden kann.

Mit Anspannung.

Abwehr.

Würgen.

Übelkeit.

Angst.

Oder Flucht.

Deshalb hilft die Aufforderung:

„Du musst nur einmal probieren.“

nicht immer.

Ein Kind kann etwas nicht dadurch sicherer erleben, dass wir den Druck erhöhen.

Sicherheit entsteht dort, wo ein Kind erleben darf:

Ich werde ernst genommen.

Meine Grenzen werden respektiert.

Ich darf mich in meinem Tempo annähern.

 

 

Warum Druck am Esstisch häufig nicht weiterhilft

Eltern üben normalerweise keinen Druck aus, weil sie ihrem Kind schaden möchten.

Ganz im Gegenteil.

Dahinter steckt häufig Sorge.

„Mein Kind muss doch etwas essen.“

„Es braucht Vitamine.“

„Was, wenn es nie lernt, normal zu essen?“

Diese Sorgen sind verständlich.

Und irgendwann beginnt vielleicht das Verhandeln:

„Nur einen Bissen.“

„Dann bekommst du Nachtisch.“

„Du darfst erst aufstehen, wenn du probiert hast.“

Oder das sichere Essen wird nicht angeboten, damit das Kind „endlich Hunger auf etwas anderes bekommt“.

Kurzfristig kann es manchmal so wirken, als würde das funktionieren.

Langfristig kann zunehmender Druck jedoch dazu führen, dass Mahlzeiten noch stärker mit Stress, Angst und Konflikten verbunden werden.

Deshalb geht es in meiner Beratung nicht darum, Eltern Schuld zu geben.

Es geht darum, den Kreislauf aus Sorge, Druck, Verweigerung und noch größerer Sorge gemeinsam zu durchbrechen.

 

 



Deshalb arbeite ich vor allem mit den Eltern.

Denn Veränderung muss nicht mit einem Bissen beginnen.

Gerade bei jüngeren Kindern findet ein großer Teil meiner Beratung zunächst mit den Eltern und Bezugspersonen statt.

Das hat einen wichtigen Grund.

Ihr gestaltet den Alltag rund um das Essen.

Ihr kauft ein.

Ihr bereitet Mahlzeiten vor.

Ihr entscheidet, wann und wie Essen angeboten wird.

Ihr erlebt die schwierigen Situationen am Tisch.

Und ihr kennt euer Kind.

Deshalb können wir bereits sehr viel verändern, ohne dass dein Kind zunächst irgendetwas leisten muss.

Wir schauen gemeinsam:

Was isst dein Kind aktuell?

Welche Lebensmittel geben Sicherheit?

Welche sensorischen Gemeinsamkeiten gibt es?

Welche Situationen funktionieren besser – und warum?

Wann entsteht Stress?

Wo entsteht unbewusst Druck?

Welche Erwartungen können wir zunächst herausnehmen?

Wie können Mahlzeiten wieder berechenbarer werden?

Und wie können irgendwann kleine Annäherungen an Lebensmittel entstehen, ohne dein Kind zu überfordern?

Das Ziel ist nicht, dein Kind zum Essen zu bringen.

Das Ziel ist zunächst, Bedingungen zu schaffen, unter denen Essen wieder sicherer werden kann.

 

 

Sichere Lebensmittel sind 
keine Belohnung.

Für Kinder mit stark eingeschränktem Essverhalten können sogenannte Safe Foods eine wichtige Funktion haben.

Sie sind berechenbar.

Sie schmecken gleich.

Sie fühlen sich vertraut an.

Sie geben Sicherheit.

Deshalb möchte ich sichere Lebensmittel nicht einfach entfernen, um ein Kind zum Probieren anderer Lebensmittel zu bewegen.

Wir können vielmehr von dem ausgehen, was bereits funktioniert.

Welche Eigenschaften haben die akzeptierten Lebensmittel gemeinsam?

Knusprig oder weich?

Trocken oder cremig?

Warm oder kalt?

Mild oder intensiv?

Welche Farben, Formen oder Marken werden akzeptiert?

Diese Informationen können uns helfen, mögliche nächste Schritte zu entwickeln.

Nicht:

vom sicheren Lebensmittel direkt zum Familienessen.

Sondern vielleicht zunächst:

vom Sicheren zum Ähnlichen.

Und manchmal ist selbst das noch zu groß.

Dann wird der Schritt eben kleiner.

Essen lernen bedeutet mehr als schlucken.

Ein Lebensmittel kennenzulernen kann viele Schritte haben.

Ein Kind kann ein Lebensmittel zunächst:

anschauen.

Dann vielleicht:

auf dem Tisch tolerieren.

auf dem eigenen Teller tolerieren.

berühren.

damit spielen oder es untersuchen.

daran riechen.

es an die Lippen halten.

ablecken.

in den Mund nehmen.

Und irgendwann vielleicht:

kauen und schlucken.

Nicht jedes Kind durchläuft diese Schritte gleich.

Und nicht jeder Kontakt muss am Ende mit einem geschluckten Bissen enden.

Auch Annäherung ist Entwicklung.

Ein Lebensmittel, das gestern noch nicht auf dem Tisch liegen durfte und heute neben dem Teller toleriert wird, kann bereits ein großer Schritt sein.




Viele kleine Mut-Schritte.

Ich arbeite deshalb nicht mit:

„Du musst wenigstens einmal probieren.“

Sondern lieber mit der Frage:

„Was wäre heute ein Schritt, der sich mutig anfühlt – aber noch sicher genug ist?“

Vielleicht ist der Mut-Schritt heute, eine Erdbeere anzufassen.

Vielleicht darf eine Gurke auf dem Teller liegen.

Vielleicht wird an einem Lebensmittel gerochen.

Vielleicht wird eine neue Nudelform neben die vertraute gelegt.

Und vielleicht passiert heute auch gar nichts Neues.

Das ist okay.

Denn eine positive Beziehung zu Essen entsteht nicht durch einen Wettlauf.

Sie darf wachsen.

 

 

 

 

 

Wie läuft eine Beratung bei 
Picky Eating & ARFID ab?

 

01 · Ausführliches Erstgespräch

Zu Beginn möchte ich euer Kind und eure Esssituation möglichst gut verstehen.

Wir sprechen unter anderem darüber:

  • welche Lebensmittel aktuell gegessen werden
  • welche Lebensmittel früher gegessen wurden
  • wie sich das Essverhalten entwickelt hat
  • wie Mahlzeiten bei euch ablaufen
  • welche Situationen besonders schwierig sind
  • welche sensorischen Besonderheiten auffallen
  • ob Ängste, Würgen, Schmerzen oder andere Beschwerden auftreten
  • wie Hunger und Sättigung erlebt werden
  • welche bisherigen Untersuchungen erfolgt sind
  • und was ihr bereits ausprobiert habt

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, herauszufinden, was ihr als Eltern falsch gemacht habt.

Wir möchten verstehen, was euer Kind braucht.

02 · Gemeinsam Muster erkennen

Wir betrachten die akzeptierten Lebensmittel genauer.

Welche Gemeinsamkeiten gibt es?

Welche Konsistenzen werden bevorzugt?

Welche Geschmäcker?

Welche Temperaturen?

Welche Marken oder Zubereitungsarten?

Welche Situationen erhöhen oder reduzieren den Stress?

So entsteht nach und nach ein individuelles Bild.

03 · Druck reduzieren & Sicherheit schaffen

Bevor wir über neue Lebensmittel sprechen, kann es notwendig sein, zunächst die Situation rund um Mahlzeiten zu verändern.

Wir entwickeln Strukturen und Strategien, die zu eurem Familienalltag passen und wieder mehr Sicherheit und Berechenbarkeit ermöglichen.

04 · Individuelle Mut-Schritte entwickeln

Wenn euer Kind bereit dafür ist, können kleine Annäherungen an Lebensmittel entstehen.

Dabei orientieren wir uns nicht an einer starren Lebensmittelliste.

Wir gehen von dem aus, was euer Kind bereits kann und toleriert.

05 · Begleiten, anpassen, weiterentwickeln

Manche Schritte funktionieren.

Andere nicht.

Das ist keine Niederlage.

Wir schauen gemeinsam darauf, was euer Kind uns damit zeigt, passen den nächsten Schritt an und entwickeln den Weg weiter.

ARFID braucht manchmal ein Team.

Eine Ernährungsberatung allein reicht bei ARFID nicht immer aus.

Je nach Ausprägung können unterschiedliche Fachbereiche beteiligt sein.

Dazu können beispielsweise gehören:

Kinder- und Jugendmedizin

zur Beurteilung von Wachstum, körperlicher Entwicklung, möglichen Mangelzuständen und körperlichen Ursachen.

Kinder- und Jugendpsychiatrie bzw. -psychotherapie

zur diagnostischen Einordnung und Behandlung einer Essstörung oder begleitender psychischer Belastungen.

Ernährungsmedizin und Ernährungsberatung

zur Einschätzung der tatsächlichen Versorgung und Entwicklung einer bedarfsgerechten Ernährung.

Ergotherapie, Logopädie oder weitere Fachdisziplinen

wenn beispielsweise sensorische, mundmotorische oder schluckbezogene Schwierigkeiten eine Rolle spielen.

Je nach Situation kann eine interdisziplinäre Zusammenarbeit sinnvoll oder notwendig sein.

Meine Beratung ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik oder medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Behandlung.

Wenn sich Hinweise ergeben, dass weitere 
Diagnostik oder Unterstützung notwendig ist, spreche ich das mit euch offen an.

Wann sollte ärztlich genauer hingeschaut werden?

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Bitte lasst das Essverhalten eures Kindes kinderärztlich abklären, insbesondere wenn beispielsweise:

  • Gewicht verloren geht oder die Gewichtsentwicklung auffällig ist
  • Wachstum oder körperliche Entwicklung beeinträchtigt erscheinen
  • die Lebensmittelauswahl zunehmend kleiner wird
  • nur noch sehr wenige Lebensmittel akzeptiert werden
  • deutliche Müdigkeit, Schwäche oder andere körperliche Auffälligkeiten bestehen
  • häufiges Würgen, Erbrechen, Schmerzen oder Schluckbeschwerden auftreten
  • Trinken ebenfalls schwierig wird
  • Nahrungsergänzungen oder hochkalorische Trinknahrung notwendig sind
  • eine starke Angst vor Essen, Verschlucken oder Erbrechen besteht
  • oder ihr euch schlicht Sorgen um die Versorgung oder Entwicklung eures Kindes macht.

Im Zweifel gilt: lieber einmal mehr medizinisch hinschauen lassen.

ARFID & Neurodivergenz

In meiner Arbeit begegnen mir immer wieder Kinder, bei denen eingeschränktes Essverhalten gemeinsam mit ADHS, Autismus oder anderen neurodivergenten Besonderheiten auftritt.

Dabei können unter anderem sensorische Verarbeitung, Interozeption, Bedürfnis nach Vorhersehbarkeit, Veränderungen von Routinen oder Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung von Hunger und Sättigung eine Rolle spielen.

Deshalb reicht die Empfehlung:

„Bietet einfach immer wieder alles an.“

nicht für jede Familie aus.

Wir müssen verstehen, welches Kind vor uns sitzt.

Nicht nur, welches Lebensmittel auf dem Teller liegt.

Und was ist mit Nährstoffen?

Bei einer sehr eingeschränkten Lebensmittelauswahl ist die Frage nach einer ausreichenden 
Nährstoffversorgung wichtig.

Dabei lässt sich allein anhand der Anzahl akzeptierter Lebensmittel nicht zuverlässig beurteilen, ob tatsächlich ein Mangel besteht.

Deshalb kann je nach Essverhalten und körperlicher Entwicklung eine ärztliche beziehungsweise ernährungsmedizinische Beurteilung sinnvoll sein.

Wenn eine Versorgungslücke besteht, steht für mich zunächst nicht die größtmögliche Vielfalt auf dem Teller im Mittelpunkt.

Versorgung und Sicherheit gehen vor.

Von einer stabileren Grundlage aus können weitere Schritte entstehen.

Mein Ziel ist nicht der perfekte Teller.

Es geht nicht darum, dass dein Kind irgendwann alles isst.

Es geht auch nicht darum, eine bestimmte Anzahl neuer Lebensmittel in möglichst kurzer Zeit abzuhaken.

Ich wünsche mir vielmehr, dass Essen für euer Kind und eure Familie wieder weniger bedrohlich und belastend werden kann.

Dass ihr euer Kind besser versteht.

Dass Mahlzeiten nicht mehr jeden Tag zum Konflikt werden müssen.

Dass sichere Lebensmittel ihren Platz haben dürfen.

Dass neue Erfahrungen möglich werden können, ohne erzwungen zu werden.

Und dass dein Kind lernen darf:

Mein Körper gehört mir.

Meine Grenzen werden respektiert.

Ich darf neugierig sein.

Und ich darf kleine Schritte machen.



Vielleicht habt ihr schon sehr viel versucht.

Vielleicht seid ihr müde von Ratschlägen.

Vielleicht habt ihr das Gefühl, euch ständig rechtfertigen zu müssen.

Und vielleicht wünscht ihr euch einfach jemanden, der nicht zuerst fragt:

„Warum setzt ihr euch nicht einfach durch?“

sondern:

„Was macht Essen für dieses Kind gerade so schwierig?“

Genau dort können wir anfangen.

Nicht mit Druck.

Nicht mit Schuld.

Sondern mit Verständnis, Sicherheit und vielen kleinen Schritten.

Viele kleine Schritte. Ganz viel Mut.

 

 

 

 

 

Condimentum felis

Telefon: 0170-3144965

E-Mail: kontakt@anjavonbornstaedt.de

Anschrift: Tewesallee 9a, 25548 Kellinghusen

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