Ich bin Anja.

Und ich glaube daran, dass Menschen nicht auf ihre schwierigsten Momente reduziert werden sollten.

Ich bin Anja von Bornstädt und begleite Erwachsene, Eltern und Familien in Lebenssituationen, in denen es gerade nicht so leicht ist.

Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Geschichten zu mir.

Mit Erschöpfung.
Mit Sorgen.
Mit Konflikten.
Mit Fragen über sich selbst.
Mit einem Familienalltag, der immer schwieriger geworden ist.
Oder manchmal einfach mit dem Gefühl:

„Ich weiß gerade nicht mehr, wie es weitergehen soll.“

In meiner Arbeit möchte ich einen Raum schaffen, in dem du nicht funktionieren, nichts beweisen und auch nicht bereits wissen musst, wie die Lösung aussieht.

Wir beginnen dort, wo du gerade stehst.

 

Menschen haben mich schon immer interessiert.

Nicht nur das, was man von außen sieht.

Sondern vor allem das, was dahinterliegt.

Warum reagieren Menschen, wie sie reagieren?

Warum geraten Familien immer wieder in dieselben Konflikte?

Warum fällt etwas einem Menschen leicht und ist für einen anderen eine enorme Herausforderung?

Was brauchen Menschen, um sich sicher zu fühlen?

Und warum halten wir manchmal an Strategien fest, obwohl wir längst merken, dass sie uns nicht mehr guttun?

Diese Fragen ziehen sich durch meinen beruflichen Weg – auch wenn dieser nicht geradlinig verlaufen ist.

Vielleicht ist genau das heute eine meiner größten Stärken.

Denn ich betrachte Menschen nicht nur aus einer einzigen fachlichen Perspektive.

Mein Weg

Mein beruflicher Ursprung liegt in der Pflege und im Gesundheitswesen.

Als examinierte Krankenschwester habe ich früh erlebt, dass eine Diagnose niemals die ganze Geschichte eines Menschen erzählt.

Später kamen Pflegemanagement und Gesundheitsmanagement hinzu und damit ein weiterer Blick auf Menschen, Familien, Versorgung und die Systeme, in denen wir uns bewegen.

Doch ein Thema zog sich durch meine Arbeit immer wieder hindurch:

Was passiert eigentlich mit dem Menschen hinter all den Anforderungen, Diagnosen und Erwartungen?

Mein Weg führte mich deshalb zunehmend in die Begleitung von Familien und schließlich in die systemische und psychologische Arbeit.

Heute verbinde ich diese unterschiedlichen Erfahrungen miteinander.

Medizinisches und pflegerisches Verständnis.

Psychologische Perspektiven.

Systemisches Denken.

Wissen über Familien und Beziehungen.

Und vor allem die Erfahrung, dass es selten die eine einfache Erklärung für ein menschliches Problem gibt.

Warum systemisch?

Weil ein Mensch niemals für sich allein existiert.

Wir sind Teil von Familien.

Beziehungen.

Freundschaften.

Arbeitswelten.

Erfahrungen.

Erwartungen.

Und unserer eigenen Geschichte.

Wenn ein Problem entsteht, möchte ich deshalb nicht nur fragen:

„Was stimmt hier nicht?“

Mich interessiert vielmehr:

Was passiert hier gerade?

Wie ist es dazu gekommen?

Welche Zusammenhänge spielen eine Rolle?

Welche Bedürfnisse werden vielleicht nicht gesehen?

Und was funktioniert trotz allem bereits?

Dieser Blick verändert häufig etwas Entscheidendes:

Wir hören auf, ausschließlich nach Fehlern zu suchen.

Und beginnen, Zusammenhänge zu verstehen.

Meine Haltung

Verstehen statt bewerten.

Menschen tun Dinge aus Gründen.

Das bedeutet nicht, dass jedes Verhalten hilfreich oder akzeptabel ist.

Aber bevor Veränderung entstehen kann, lohnt es sich häufig zu verstehen, was hinter einem Verhalten liegt.

Beziehung vor Methode.

Ich kann viele Methoden kennen.

Wenn du dich bei mir aber nicht sicher fühlst, werden sie wenig bewirken.

Deshalb steht für mich die Beziehung zwischen uns vor jeder Technik.

Du bist die Expertin oder der Experte für dein Leben.

Ich werde dir nicht erklären, wie dein Leben aussehen sollte.

Ich bringe Fachwissen, Methoden, Fragen und neue Perspektiven mit.

Du bringst etwas mit, das ich niemals haben werde:

deine Erfahrungen und dein Wissen über dein eigenes Leben.

Daraus entwickeln wir gemeinsam einen Weg.

Veränderung darf klein beginnen.

Nicht jede Veränderung braucht einen großen Wendepunkt.

Manchmal beginnt sie mit einer Erkenntnis.

Einer Grenze.

Einem anderen Blick auf eine Situation.

Oder einem ersten kleinen Schritt.

Besonders am Herzen liegen mir Eltern und Familien.

Eltern stehen heute unter enormem Druck.

Bedürfnisorientiert begleiten.

Grenzen setzen.

Gelassen bleiben.

Fördern.

Regulieren.

Gesund ernähren.

Beruf und Familie vereinbaren.

Und dabei möglichst selbst ausgeglichen sein.

Das echte Familienleben sieht oft anders aus.

Es ist laut.

Chaotisch.

Liebevoll.

Anstrengend.

Widersprüchlich.

Und manchmal einfach zu viel.

Gerade Familien mit neurodivergenten Kindern oder Kindern mit stark eingeschränktem Essverhalten erleben zusätzlich häufig, dass sie von außen bewertet werden.

„Ihr müsst konsequenter sein.“

„Das Kind braucht einfach klare Grenzen.“

„Wenn es Hunger hat, wird es schon essen.“

Solche einfachen Antworten helfen komplexen Familien nicht.

Ich möchte deshalb nicht zuerst wissen:

„Wie bekommen wir dieses Kind dazu, anders zu funktionieren?“

Sondern:

„Was braucht dieses Kind – und was braucht diese Familie?“

Auch meine Arbeit darf menschlich sein.

Eine Beratung bei mir bedeutet nicht, dass wir 60 Minuten ernst gegenüber sitzen müssen.

Es darf gelacht werden.

Es darf still sein.

Es darf geweint werden.

Du darfst sagen:

„Keine Ahnung.“

Du darfst eine Frage schwierig finden.

Du darfst widersprechen.

Und du darfst mir sagen, wenn eine Methode nicht zu dir passt.

Ich möchte keine künstliche Distanz schaffen.

Gleichzeitig bekommst du einen professionellen und geschützten Rahmen, in dem deine Geschichte, deine Grenzen und dein Tempo respektiert werden.

Du musst bei mir keine bestimmte Version von dir sein.

Meine fachlichen Qualifikationen

Mein beruflicher Weg verbindet Gesundheitswesen, Familienbegleitung sowie systemische und psychologische Arbeit.

Zu meinen Qualifikationen und Weiterbildungen gehören unter anderem:

Examinierte Krankenschwester

Bachelor of Arts Pflegemanagement

Betriebswirtin im Gesundheitsmanagement

Systemische Beratung & Therapie

Psychologische Beratung

Heilpraktikerin für Psychotherapie i.A.

Hypnosetherapie & Hypnose

Stillberatung

Fachberatung für babyfreundliche Beikost

Fachberatung für Picky Eating & ARFID

sowie weitere Fort- und Weiterbildungen rund um Familienbegleitung, Neurodivergenz, Elternschaft, Ernährung und psychische Gesundheit.

Fortbildung gehört für mich selbstverständlich zu meiner Arbeit.

Denn insbesondere psychologische, neurodivergenzsensible und ernährungsbezogene Themen entwickeln sich fachlich kontinuierlich weiter.

Und außerhalb der 
Praxis?

Hinter der Beraterin gibt es natürlich auch noch Anja.

Ich bin Unternehmerin – und Mutter von vier Kindern.

Deshalb kenne ich Familienleben nicht nur aus Fachbüchern.

Ich kenne volle Kalender, Wäscheberge, Mental Load, unterschiedliche Bedürfnisse, Termine, Arbeit und diese Tage, an denen man morgens einen Plan hatte und abends nicht mehr genau weiß, was eigentlich daraus geworden ist.

Ich liebe das Meer.

Ich lese gerne – besonders Psychothriller.

Und ich mag es, mit dem Camper unterwegs zu sein und für eine Weile einfach rauszukommen.

Diese Seite meines Lebens gehört für mich genauso zu meiner Arbeit wie meine fachlichen Qualifikationen.

Nicht, weil unsere Geschichten gleich sein müssen.

Sondern weil ich glaube, dass professionelle Begleitung fachlich fundiert und gleichzeitig menschlich sein darf.

Was du von mir erwarten kannst.

Einen geschützten Rahmen.

Einen wertschätzenden Blick.

Fachliches Wissen.

Ehrliche Rückmeldungen.

Neue Perspektiven.

Und Fragen, auf die es manchmal nicht sofort eine Antwort gibt.

Was du bei mir nicht finden wirst:

Eine fertige Anleitung dafür, wie du leben solltest.

Schuldzuweisungen.

Oder den Anspruch, dass Menschen möglichst schnell wieder funktionieren müssen.

Denn mein Ziel ist nicht, dich passend zu machen.

Mein Ziel ist, gemeinsam mit dir herauszufinden, was für dich passend ist.

Vielleicht lernen wir uns bald persönlich kennen.

Ob eine Beratung hilfreich sein kann, hängt nicht nur von Methoden und Qualifikationen ab.

Es muss auch menschlich passen.

Deshalb darfst auch du beim ersten Gespräch schauen:

Fühle ich mich hier wohl?

Fühle ich mich verstanden?

Kann ich mir vorstellen, mit Anja über mein Thema zu sprechen?

Wenn die Antwort darauf Ja ist, schauen wir gemeinsam weiter.

Und wenn nicht, ist auch das vollkommen in Ordnung.

Du musst noch nicht wissen, wohin der Weg führt.

Es reicht, wenn du weißt, dass du nicht genau dort bleiben möchtest, wo du gerade stehst.

 

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